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Samstag, 11. Dezember 2010

Abschluss Intensivbauphase Bachmätteli

1. September 2010

Während in Brünnen schon die ersten Trams rollen, ist der Ast nach Bümpliz noch nicht so weit. Im Bachmätteli ist der Strassenbereich der Baustelle aber weitgehend fertiggestellt. Hier beim Beginn der Bernstrasse fehlen der Belag des Trottoirs und die Strassenmarkierungen.

Bei der Haltestelle türmen sich Berge auf. Sinnvollerweise wurde im ganzen Abschnitt zuerst der Strassenbereich fertiggestellt, damit der öffentliche und individuelle Verkehr termingerecht wieder umleitungsfrei geführt werden kann. Die FussgängerInnen müssen sich etwas länger gedulden.

Bei der Abzweigung der Rehagstrasse sind am 1. September Arbeiten an den Fugen im Gang. Mit einer Trennscheibe wird zuerst ein Spalt in den Asphalt gefräst. In diesen kommt eine Art Gummiband als Unterlage bevor der Spalt mit einer elastischen Fuge aufgefüllt wird.

Als zwei schwarze Linien sind die neuen Fugen sehr gut zu erkennen.

Vom neuen Haltestellenhäuschen Bachmätteli stehen die Fundamente genauso wie für einen Baum (rechts im Vordergrund). Es wird hier ein grosszügiges Haltestellenhäuschen inkl. WC errichtet (ähnlich zur Haltestelle Holenacker).

Sonntag, 14. November 2010

Fertigstellungsarbeiten Bernstrasse Ost und Post

18. Juli 2010

Es hat sich seit dem letzten Bericht vom Ostteil der Bernstrasse in Bümpliz einiges getan, obwohl dort die Intensivbauphase schon länger vorbei ist. Die folgenden Bilder dokumentieren also die Arbeiten seit dem 22. Mai, also kurz nach dem Ende der Intensivbauphase.

Die Haltestelle Höhe wurde fertig ausgestattet, neben der Haltestelleninfrastruktur sind die Strassenmarkierungen und die Trottoirbeläge im definitiven Zustand.

Weiter westlich sind die fertigen Trottoirs samt den neuen Parkplätzen zu sehen. Die Bernstrasse erhält dank der Verschiebung der Haltestelle Höhe hier einen Halb-Allee-Charakter mit Bäumen auf der nördlichen Strassenseite.

Die Haltestelle Post ist beinahe im Endzustand, Bäume, Strassenmarkierungen etc. fehlen zurzeit, werden aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Der Kreisel bei der Post ist nun auch in der Fertigstellungsphase. Als praktisch einheitliches Bauelement der neuen Tramlinien wird das Tramtrassee im Kreisel bis auf die Höhe der Strassenoberfläche betoniert. Das erleichtert einerseits den übrigen Verkehrsteilnehmern die Einschätzung, wo das Tram durch fährt, und andererseits dürfte der Belag so länger halten, was insbesondere Velofahrer freuen wird. Schliesslich sieht es gut aus, findet zumindest der Verfasser. Damit keine Autos geradeaus über den Kreisel fahren, wurden hier einige geschwungene Betonwände gebaut. Diesbezüglich ist die Lösung also nicht einheitlich: hier Wände, andernorts Pfosten.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Abschluss Intensivbauphase Post

5. Juli 2010

Der letzte Bauabschnitt dieses Tages war derjenige bei der Post in Bümpliz, wo der Lückenschluss auf der Kreuzung mit der Brünnenstrasse kurz vor der Fertigstellung dokumentiert werden konnte.

Schön zu sehen ist, dass nach Abschluss der Arbeiten wieder ein Kreisel den Verkehr dieser Kreuzung regeln wird. Weil die Tramlinie mitten durch den Kreisel führt, musste der Dorfbrunnen von seiner Stelle weichen und wird vor der Apotheke Gurtner wieder aufgestellt. Damit keine Autos geradeaus über den Kreisel fahren, wird dieser mit einigen Betonmauern ausgestattet sein, die Gräben in Kreiselmitte dienen dem Erstellen der Fundamente dafür.

Die Markierungen für den Kreisel sind aufgemalt, die Lichtsignalanlage und die Signalisation werden später folgen.

Gleisbauarbeiten Post

18. Juni 2010

Bei der Post wurde seit dem letzten Besuch weiterbetoniert, ausserhalb des künftigen Kreisels reicht der Beton bis auf 1-2 cm unter die Gleisoberkante und hat eher eine unebene Oberfläche.

Im Kreisel selbst wurde für die oberste Schicht, die bis an die Gleisoberkante reicht, eine feinere Art Beton verwendet, die bis an die Gleisoberkante reicht. So kann im Kreisel der Fahrweg, des nicht im Kreisverkehr fahrenden Trams verdeutlicht werden und die quer fahrenden Fahrzeuge erzeugen geringeren Schaden an der Fahrbahn, als wenn die oberste Schicht aus Asphalt wäre.

Auf der anderen Seite des Kreisels zeigt sich wieder dasselbe Bild wie zuvor. Die kleinen Kästchen neben den Schienen links im Vordergrund sind übrigens Abflüsse für Regenwasser, damit die Rillenschienen nicht gefüllt werden.

Gleisbauarbeiten Post

9. Juni 2010

Ein weiterer Lückenschluss bei den Bauarbeiten für das Tram Bern West: Bei der Post in Bümpliz liegen die Gleise jetzt durchgehend. Obwohl hier der Eindruck entstehen könnte, die Gleise lägen auf einer Betonplatte und nicht auf Gleisunterlagssteinen im Gleistrog, täuscht das Bild.

Der Gleistrog wurde bloss bis auf die Höhe der Schienenunterkante mit Beton aufgefüllt, um die Gleise zu fixieren. Die provisorischen Verstrebungen gegen aussen können entfernt werden, damit der Gleistrog auf die definitive Höhe ausbetoniert werden kann.

Zum Abschluss der Bauarbeiten wird an dieser Stelle wieder ein Kreisel entstehen, die Trams werden diesen in der Mitte befahren können. Bis es aber soweit ist, sind noch einige Quadratmeter an Beton und Asphalt zu verteilen.

Am Ende des Bauabschnittes ist zu sehen, wie sich der Gleistrog aufteilt. Ebenfalls wird klar, dass noch einige Zentimeter Beton bis zur endgültigen Höhe fehlen. Der 13er-Bus im Hintergrund befährt wegen der Bauarbeiten die Umleitung via Keltenstrasse.

Fertigstellungsarbeiten Bernstrasse West

22. Mai 2010

Die letzten drei Bilder des heutigen Rundgangs stammen vom westlichsten Abschnitt der Bernstrasse. Nachdem die Arbeiten zu Beginn der Intensivbauphase langsamer fortgeschritten sind als im östlichen Abschnitt, geht es jetzt hier schneller voran.

Im grössten Teil des Abschnittes sind sowohl das Trottoir als auch die Strasse asphaltiert. Strassenmarkierungen fehlen zwar noch, weil die Strasse hier schmal ist, wird nur ein Mittelstreifen markiert, für Fahrradstreifen fehlt der Platz.

Relativ frisch sehen die Fugen (dunkle Streifen parallel zu den Tramgleisen) aus. Diese werden beim Übergang vom Gleistrog auf den normalen Strassenuntergrund erstellt. Dank den Fugen kann sich das Tramtrassee gegenüber der Umgebung bewegen und die Erschütterungen der fahrenden Trams übertragen sich nicht auf den Untergrund in der Nähe. So werden AnwohnerInnen weniger durch Lärm und Erschütterungen beeinträchtigt.

Beginn Intensivbauphase Post

22. Mai 2010

Fünf Tage nach dem Beginn der Intensivbauphase bei der Post ist das Tramtrassee bereits deutlich zu erkennen. Das Terrain wurde vom Asphalt befreit und der Gleistrog ausgehoben. Im planierten Gleistrog kann mit der Auskleidung mittels L-Betonprofilen begonnen werden.

Für das stadtauswärts führende Gleis ist der Gleistrog bereits mit Profilen ausgelegt. Im Hintergrund ist das ehemalige Bienzgut-Bauernhaus zu sehen, rechts das Coop-Gebäude. Zwischen diesen Gebäuden befand sich die Bushaltestelle, dort war aber zu wenig Platz für eine 42 m lange Tramhaltestelle.

Einige Schritte weiter sieht man in der anderen Richtung den Anschluss an den schon gebauten Abschnitt in der Bernstrasse.

Im Licht ist der Bereich des künftigen Kreisels, wo die Brünnenstrasse in die Bernstrasse mündet. In der Mitte des bisherigen Kreisels stand der Dorfbrunnen, der nun vor die Apotheke verlegt wird, die im Hintergrund zu sehen ist.

Am Ende des Bauabschnittes auf der Seite Bachmätteli sind die Arbeiten am wenigsten weit fortgeschritten. Es wird aber auch hier nicht mehr lange dauern, bis der Gleistrog erstellt sein wird.

Fertigstellungsarbeiten Bernstrasse Ost

22. Mai 2010

Die Strasse zwischen der Höhe und der Post ist seit dem letzten Bericht weitgehend fertiggestellt worden. Es fehlt einzig der Strassenbelag auf dem Trottoir. Hinter dem Fussgängerstreifen (pardon, das heisst ja im stadtbernischen Neu-Beamtendeutsch Zebrastreifen) ist zu sehen, dass stadtauswärts fahrende Autos und Velos das Tram hier überholen können.

Die Fahrgäste der Haltestelle Höhe stadteinwärts werden an einem Smartinfo (Fahrgastinformation) erkennen können, wann das nächste Tram fährt. Die entsprechende Säule steht bereits neben dem Betonfundament des Haltestellenhäuschens.

Die Bernstrasse zwischen Post und Höhe, bislang eine Asphaltwüste mit Parkplätzen, wird dank dem Trambau aufgewertet. Auf der linken Strassenseite werden Bäume gepflanzt...

... und direkt bei der Post entsteht die entsprechende Tramhaltestelle. Hier steht ebenfalls das Fundament für die Haltestelle und die Säule für das Smartinfo.

Freitag, 21. Mai 2010

Gleisbauarbeiten zwischen Post und Bachmätteli

8. Mai 2010

Das Ende des heutigen Rundgangs bestreitet nicht zum ersten Mal der Abschnitt zwischen Post und Bachmätteli. Die Gleisbauarbeiten sind (endlich) in beiden Richtungen abgeschlossen.

Das fertig betonierte Tramtrasse lässt die etapierte Bauweise nicht mehr erahnen. Obwohl zuerst das linke Gleis verlegt und einbetoniert wurde, ist kein Unterschied erkennbar.

Mit dem fertiggestellten Trottoir samt Randsteinen wird der knappe Raum für den Trambau deutlich. Vermutlich werden weder Velofahrende noch TramfahrerInnen grosse Freude haben, zum Glück bin ich schneller als ein Combino, wenn ich nicht gerade in eine Tramschiene gerate...

Fairerweise darf aber angemerkt werden, dass die Randsteine des Trottoirs an jeder Stelle gefahrloses Befahren für Velos gestatten, man kann also das Tram problemlos überholen lassen.

Ab Mitte Juli wird von hier aus der letzte Bauabschnitt des Tram Bern West in Angriff geworden, der Bauabschnitt Bachmätteli.

Abschluss Intensivbauphase Bernstrasse

8. Mai 2010

Seit dem letzten Besuch hat sich die optische Erscheinung der Bernstrasse verändert, der Unterbau des Haltestellenhäuschens bei der Höhe und die erste Schicht des Strassenbelags lassen das Gefühl des baldigen Bauendes aufkommen.

Weiter Richtung Westen zeigt sich dasselbe Bild. Der glänzende schwarze Gleis-Zwischenraum besteht aus einer elastischen, klebrigen Bitumen-artigen Schicht, die die Verbindung zwischen Beton und Asphalt herstellen wird.

Der Verlauf des Gleistroges lässt sich hier erahnen, weil sich die beiden Gleisstränge aufteilen, um am Strassenrand die Haltestelle Post zu erreichen.

Am rechten Strassenrand entstehen überall solche abgedeckten Vertiefungen. In diese werden später Bäume bepflanzt; nach dem Trambau werden trotz vielen gefällten Bäumen mehr Bäume die Tramlinie säumen als zuvor die Buslinie.

Links im Bild entsteht die Haltestelle Post, rechts ist eine kleine Verkehrsinsel erkennbar, auf diese wird eine Lichtsignalanlage installiert, die den Individualverkehr regeln wird, der das haltende Tram überholen kann.

Aus dieser Perspektive ist gut zu erkennen, wie das Tram vom Strassenrand in die Strassenmitte wechselt nach der Haltestelle Post.

Die Haltestelle Post stadtauswärts befindet sich im Rohbau. In dieser Richtung werden die Autos hinter dem Tram warten müssen, für das Überholen in beide Richtungen reicht der Platz nicht.