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Donnerstag, 29. Juli 2010

Fertigstellungsarbeiten Bernstrasse Ost

22. Mai 2010

Die Strasse zwischen der Höhe und der Post ist seit dem letzten Bericht weitgehend fertiggestellt worden. Es fehlt einzig der Strassenbelag auf dem Trottoir. Hinter dem Fussgängerstreifen (pardon, das heisst ja im stadtbernischen Neu-Beamtendeutsch Zebrastreifen) ist zu sehen, dass stadtauswärts fahrende Autos und Velos das Tram hier überholen können.

Die Fahrgäste der Haltestelle Höhe stadteinwärts werden an einem Smartinfo (Fahrgastinformation) erkennen können, wann das nächste Tram fährt. Die entsprechende Säule steht bereits neben dem Betonfundament des Haltestellenhäuschens.

Die Bernstrasse zwischen Post und Höhe, bislang eine Asphaltwüste mit Parkplätzen, wird dank dem Trambau aufgewertet. Auf der linken Strassenseite werden Bäume gepflanzt...

... und direkt bei der Post entsteht die entsprechende Tramhaltestelle. Hier steht ebenfalls das Fundament für die Haltestelle und die Säule für das Smartinfo.

Freitag, 21. Mai 2010

Abschluss Intensivbauphase Bernstrasse

8. Mai 2010

Seit dem letzten Besuch hat sich die optische Erscheinung der Bernstrasse verändert, der Unterbau des Haltestellenhäuschens bei der Höhe und die erste Schicht des Strassenbelags lassen das Gefühl des baldigen Bauendes aufkommen.

Weiter Richtung Westen zeigt sich dasselbe Bild. Der glänzende schwarze Gleis-Zwischenraum besteht aus einer elastischen, klebrigen Bitumen-artigen Schicht, die die Verbindung zwischen Beton und Asphalt herstellen wird.

Der Verlauf des Gleistroges lässt sich hier erahnen, weil sich die beiden Gleisstränge aufteilen, um am Strassenrand die Haltestelle Post zu erreichen.

Am rechten Strassenrand entstehen überall solche abgedeckten Vertiefungen. In diese werden später Bäume bepflanzt; nach dem Trambau werden trotz vielen gefällten Bäumen mehr Bäume die Tramlinie säumen als zuvor die Buslinie.

Links im Bild entsteht die Haltestelle Post, rechts ist eine kleine Verkehrsinsel erkennbar, auf diese wird eine Lichtsignalanlage installiert, die den Individualverkehr regeln wird, der das haltende Tram überholen kann.

Aus dieser Perspektive ist gut zu erkennen, wie das Tram vom Strassenrand in die Strassenmitte wechselt nach der Haltestelle Post.

Die Haltestelle Post stadtauswärts befindet sich im Rohbau. In dieser Richtung werden die Autos hinter dem Tram warten müssen, für das Überholen in beide Richtungen reicht der Platz nicht.

Gleisbauarbeiten zwischen Höhe und Post

17. April 2010

Die Bernstrasse zwischen Höhe und Post war an dieser Stelle schon oft Thema von Berichten. Im östlichen Bereich des Bauabschnittes konnten die Gleise und die Strassenbauarbeiten bereits dokumentiert werden, was mich natürlich nicht hindert, nochmals einige Bilder dazu zu zeigen...

So ist hier eine ziemlich enge Stelle zwischen Haus und Tramlinie abgebildet, die überdies noch in der Nähe einer Tramhaltestelle liegt – der Einsatz von 42 m langen Trams erfordert halt gewisse Konzessionen.

Von diesem Standpunkt aus war beim letzten Besuch das Gleisende und der Übergang zum Gleistrog sichtbar, nun sind die Schienen im gesamten Bauabschnitt verlegt.

Der Beton um die Gleise herum wirkt ziemlich frisch, lange liegen die Gleise noch nicht hier. Die Anordnung der Gleise in Strassenmitte schafft Raum für Fahrradstreifen und breite Trottoirs mit einer einseitigen Baumallee, diese Gestaltung ist nur dank der Verlegung der Haltestelle Höhe an den neuen Standort bei der Einmündung der Morgenstrasse möglich.

Die breite Bernstrasse ermöglicht bis kurz vor der Haltestelle Post eine grosszügige Gestaltung. Die Gleise werden schon frühzeitig sanft an den Strassenrand geführt. Stadteinwärts werden Autos das an der Haltestelle stehende Tram überholen können.

Rechts im Hintergrund wird die neue Haltestelle Post entstehen, das namensgebende Gebäude ist auf der linken Seite zu sehen. Damit ist die Haltestelle vor der Haltestelle Gurtner wieder am selben Ort wie schon vor einigen Jahren.

Die Haltestelle Post weist bereits die Haltekante auf. Die meisten Haltestellen für das Tram Bern West werden ähnlich ausgestaltet. Dabei erhalten die Haltekanten einen breiten Randstein, der jedoch unterschiedlich hoch montiert wird. Befindet sich die Haltestelle abgetrennt vom übrigen Strassenraum wird die Haltekante so hoch montiert, dass ebenerdig ins Tram eingetreten werden kann. Hier bei der Post ist die Höhe der Kante geringer, um die Unfallgefahr für Velofahrende zu minimieren.

Das Gleisende liegt kurz vor dem Verkehrsknotenpunkt bei der Post direkt nach dem Haltestellenende. Die Geometrie der Haltestelle wird in der nächsten Bauphase verhindern, dass der 13er-Bus von hier aus nach links in die Keltenstrasse abbiegen kann, darum wird der Umweg durch die Morgenstrasse bestehen bleiben.

Von der Strassenmitte ist die Haltestelle Post auf der anderen Seite erkennbar, diese ist ebenfalls schon weit fortgeschritten, was wegen des Schattens aber nicht sehr gut zu sehen ist.

Montag, 12. April 2010

Bau des Gleistroges zwischen Höhe und Post

10. April 2010

In der Bernstrasse sind im östlichen Teil mittlerweile die Randsteine und ähnliches verlegt. Vor allem am rechten Bildrand ist das entstehende Trottoir inklusive Hauszufahrt gut erkennbar.

Das neu gebaute Tramtrasse hat auf der Baustelle eine zentrale Bedeutung. Bis zu den letzten Etappen des Belagseinbaus ist über den Schienen nichts zu erledigen, parkierte Baumaschinen und abgelagerte Baumaterialien stören hier den übrigen Baubetrieb am wenigsten.

Das schon gezeigte Gleisende ragt jetzt über den ausgekleideten Gleistrog. Die Bernstrasse ist nun also im westlichen Teil bereit für das Verlegen der Gleise.

Weiter östlich ist die Verbreiterung des Gleistroges in der Mitte der Strasse zur Haltestelle Post hin zu sehen, ...

... wo sich der Gleistrog aufteilt, um auf beiden Seiten den Strassenrand zu erreichen. Hier scheint der Gleistrog ebenfalls bereit zu sein für den Gleiseinbau.

Die Haltestelle Post befindet sich stadtauswärts nach dem Trambau wieder an ihrem ursprünglichen Standort vor der Drogerie Gurtner. Seit den Neubau des Coops vor einigen Jahren hatte sie sich auf der anderen Seite des Kreisels beim Dorfbrunnen befunden, der Platz dort reicht aber nicht für eine Tramhaltestelle.

Aus dieser Perspektive des momentanen Endes der Baustelle sind die beiden Haltestellen deutlich zu sehen. Den Zwischenraum zwischen den beiden Haltestellen können stadteinwärts fahrende Autos zum Überholen des Trams benutzen.

Bau des Gleistroges in der Bernstrasse

27. März 2010

Die Konstruktionsart des Gleistroges ist momentan in der Bernstrasse zu erkennen. Zuerst wird eine Vertiefung grosszügig ausgehoben und planiert. Auf diesem Terrain kann mit Metallstangen ein grobes Profil festgelegt und ausgerichtet werden.

So vorbereitet können L-förmige Betonelemente auf beiden Seiten verlegt werden (die Elemente liegen im „Mittelstreifen“ zum Einbau bereit). Zu einem späteren Zeitpunkt kann auf der Aussenseite geschalt werden und der Raum zwischen Schalung und Betonelement mit Flüssigbeton ausgefüllt werden.

Während bei den letzten beiden Bildern die Profile für den Gleistrog im Bereich der künftigen Haltestelle Post zu bewundern waren, ist hier das Profil für den Tramtrog auf „freier Strecke“ zu sehen. Deutlich wird der hier grössere Abstand vom Strassenrand und die geringere Breite des Troges.

Nein, hier fehlen keine Profile, das Tram wird hier bloss in der Mitte der Strasse fahren, so können beide Gleise in den selben Gleistrog verlegt werden.

Beim Anschluss an die bestehenden Gleise ist ein Kieshaufen im Weg. Die letzten Dezimeter der verlegten Gleise hängen in der Luft, damit die später zu verlegenden Schienen angeschweisst werden können.

Sobald die Gleise bis wenige Zentimeter unter die Schienenoberkante einbetoniert sind, kann das Gleistrasse als Lagerraum verwendet wenden. Der Asphalt wird nur etwa zwei Zentimeter dick auf dem Beton aufgetragen.

Um die Zufahrt zu einer Autogarage zu gewährleisten, wurde eine provisorische Querung der Gleise eingerichtet. Dabei wurden wie vor zwei Jahren beim Holenacker die Gleise „überteert“.

Bei der Haltestelle Höhe sind die ersten Vorbereitungen für das Montieren von Randsteinen, Fussgängerinseln und Haltekanten zu erkennen. Danach folgt der Einbau des Strassenbelages.

Gleisbauarbeiten Höhe

16. März 2010

Nur drei Tage nach dem letzten Bericht liegen schon Schienen in der Höhe! Im letzten Bericht war ja der fertiggestellte Gleistrog zu sehen, nun sind die Schienen auf den Gleisunterlagssteinen im Tramtrog.

Die Schienen scheinen weitgehend ausgerichtet zu sein. Als nächster wichtiger Schritt steht nach dem präzisen Ausrichten das Verschweissen an. Dann werden die Gleise einbetoniert, das heisst, der Tramtrog wird mit Beton gefüllt, so dass die Schienen fix in diesen eingebettet sind.

Im Bereich der Haltekante ist die Art der Ausrichtung der Gleise zu erkennen. Diese müssen vor dem Verschweissen und Betonieren stabil befestigt sein, mit den schwarzen Stangen kann die Distanz zum Rand des Gleistroges genau kontrolliert werden.

Hier wird die Haltestelle Höhe also entstehen, darum ist hier das Gleis auch verhältnismässig weit vom seitlichen Ende des Gleistroges entfernt. In einer späteren Phase wird hier innerhalb des Troges die Haltekante (aus Stein) verlegt, der Übergang vom Trog zur Umgebung wird einige Zentimeter ausserhalb des Steins zu liegen kommen.

Zum Abschluss ist hier der Anschluss an das andere im Jahr 2008 verlegt Gleis abgebildet, auch dieser Übergang muss verschweisst werden.

Bau des Gleistroges in der Höhe

13. März 2010

In der Bernstrasse auf der Höhe der ehemaligen Bushaltestelle Höhe ist als Höhepunkt der heutigen Fototour ein Gleistrog zu bewundern (womit bewiesen wäre, dass des Verfassers dichterische Fähigkeiten nicht mehr ganz auf der Höhe sind...)

Obwohl zwischen Post und Höhe in der Breite genügend Platz vorhanden wäre, wird hier kein Eigentrasse fürs Tram angelegt, die Kürze des Abschnitts würde keine Beschleunigung mit sich bringen. Hier im Hintergrund ist eine Verengung der Strasse zu sehen ...

... wo sich die beiden Gleise anfangs Kurve trennen ...

... um dann zum Strassenrand zu schwenken, wo sich die Haltestelle Höhe befindet. Diese liegt etwa an der engsten Stelle der Bernstrasse zwischen Unterführung und Post (und auch teilweise in früheren Privatgärten). Die Verschiebung der Haltestelle hierhin macht aber durchaus Sinn, weil die nur wenig entfernte Haltestelle Post aus Platzgründen ebenfalls stadteinwärts verschoben wurde.

Von der anderen Seite ist die ganze künftige Haltestelle Höhe zu sehen. Der Raum zwischen den Gleisen wird es stadtauswärts fahrenden Automobillenkenden ermöglichen, das Tram zu überholen.

Im letzten Bild ist der Anschluss an den Bauabschnitt des Jahres 2008 erkennbar, der nur wenige Dezimeter neben der befahrenen Strasse liegt, obwohl hier vor zwei Jahren problemlos noch ein paar Meter Schienen hätten verlegt werden können, da die Strasse ohnehin wegen den Bauarbeiten gesperrt war. Von der Verkehrsumleitung damals her gesehen, hätte man gleich bis zur Post weiterbauen können...