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Samstag, 27. November 2010

Gleisbau Bachmätteli

6. August 2010

Zu Beginn des Monats August wurden die letzten Gleise fürs Tram Bern West verlegt. Der relativ kurze Abschnitt im Bachmätteli bildete den Abschluss der etwa dreijährigen Bautätigkeit.

Am 6. August sind die Gleisarbeiten zwar vollständig abgeschlossen, der Beton scheint sehr frisch zu sein. Im Vordergrund links ist übrigens die Haltekante stadtauswärts zu sehen.

Die Kurve von der Bottigenstrasse zur Haltestelle Bachmätteli zeigt das Bild links.

Hier wäre das Tram von rechts her eingebogen, wenn man sich für die Endhaltestelle Kleefeld (statt der bisherigen Bushaltestelle Rehag) entschieden hätte. Obwohl eine solche Linienführung das dicht besiedelte Kleefeldquartier besser erschlossen hätte, wäre insgesamt die Erschliessung schlechter geworden wegen des Quartiers zwischen der Bottigenstrasse und dem Winterhäli.

Mitten im betonierten Bereich ragt eine künftige Fussgängerinsel hinaus.

Im Vordergrund rechts liegt sie also, die letzte Schiene des Tram Bern West. Damit ist das Berner Tramnetz 2010 also durchgehend und auf Rekordlänge. Natürlich muss vor allem hier im Bachmätteli noch einiges geschehen vor der Eröffnung, insbesondere im Strassenbau.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Gleisbauarbeiten Post

18. Juni 2010

Bei der Post wurde seit dem letzten Besuch weiterbetoniert, ausserhalb des künftigen Kreisels reicht der Beton bis auf 1-2 cm unter die Gleisoberkante und hat eher eine unebene Oberfläche.

Im Kreisel selbst wurde für die oberste Schicht, die bis an die Gleisoberkante reicht, eine feinere Art Beton verwendet, die bis an die Gleisoberkante reicht. So kann im Kreisel der Fahrweg, des nicht im Kreisverkehr fahrenden Trams verdeutlicht werden und die quer fahrenden Fahrzeuge erzeugen geringeren Schaden an der Fahrbahn, als wenn die oberste Schicht aus Asphalt wäre.

Auf der anderen Seite des Kreisels zeigt sich wieder dasselbe Bild wie zuvor. Die kleinen Kästchen neben den Schienen links im Vordergrund sind übrigens Abflüsse für Regenwasser, damit die Rillenschienen nicht gefüllt werden.

Gleisbauarbeiten Post

9. Juni 2010

Ein weiterer Lückenschluss bei den Bauarbeiten für das Tram Bern West: Bei der Post in Bümpliz liegen die Gleise jetzt durchgehend. Obwohl hier der Eindruck entstehen könnte, die Gleise lägen auf einer Betonplatte und nicht auf Gleisunterlagssteinen im Gleistrog, täuscht das Bild.

Der Gleistrog wurde bloss bis auf die Höhe der Schienenunterkante mit Beton aufgefüllt, um die Gleise zu fixieren. Die provisorischen Verstrebungen gegen aussen können entfernt werden, damit der Gleistrog auf die definitive Höhe ausbetoniert werden kann.

Zum Abschluss der Bauarbeiten wird an dieser Stelle wieder ein Kreisel entstehen, die Trams werden diesen in der Mitte befahren können. Bis es aber soweit ist, sind noch einige Quadratmeter an Beton und Asphalt zu verteilen.

Am Ende des Bauabschnittes ist zu sehen, wie sich der Gleistrog aufteilt. Ebenfalls wird klar, dass noch einige Zentimeter Beton bis zur endgültigen Höhe fehlen. Der 13er-Bus im Hintergrund befährt wegen der Bauarbeiten die Umleitung via Keltenstrasse.

Gleisbauarbeiten Waldmannstrasse

9. Juni 2010

In Bethlehem sind die Gleise jetzt durchgehend! Die Gleise der Tramlinie 8 sind also vollständig verlegt, ausgerichtet und einbetoniert. Theoretisch könnte ein Dampftram (oder ein Dieseltram) die gesamte Strecke befahren. Praktisch scheitert dies am Asphalt, der an einigen Stellen noch in und über den Gleisen liegt, an Bauabschrankungen etc.

Der Abschnitt bei der katholischen Kirche ist platzmässig weniger grosszügig als weiter östlich, dennoch reicht es für ein Trottoir, eine Quartierstrasse, die Tramstrecke und einen Fussweg.

Die Fläche des Bethlehem-Park wird zwar durch die Tramlinie verringert, trotzdem bleibt auf der linken Seite reichlich Platz. Von hier an haben die Fahrleitungsmasten bereits ihre Ausleger erhalten.

Wir nähern uns der Haltestelle Tscharnergut, die im Zuge des Trambaus und der Aufhebung des Haltes Blumenfeld nach Osten verschoben wurde. Die Haltestelle liegt am Rande des Bethlehem Parks, bislang sind die Haltekanten verlegt.

Östlich der Haltestelle Tscharnergut wurde über dem Beton, in dem die Schienen eingegossen sind, eine Art Erde verteilt. Diese Erde wird in einem späteren Schritt begrünt, damit eine Rasentrassee entsteht.

Der Rasen wird an gewissen Orten unterbrochen für Fussgängerüberwege. In der Waldmannstrasse verhindern Kamelbuckel, dass die Autos hier zu schnell durchfahren.

Gleisbauarbeiten Ausserholligen West

22. Mai 2010

Der erste Lückenschluss in diesem Jahr kann hier in Ausserholligen dokumentiert werden. Der erste Teil des zuvor fehlenden Abschnittes über die BLS-Bahnstrecke Bern - Belp / Schwarzenburg ist schon länger fertiggestellt. Im westlichen Abschnitt von der Brücke über die Haltestelle Ausserholligen Bahnhof bis zur Tramrampe liegen jetzt Schienen.

Die Haltestelle Ausserholligen Bahnhof kommt teilweise unter der Autobahnbrücke zu liegen. Ein Teil wird auf dieser Seite unter der Brücke herausragen. Dank dieser Anordnung bleibt auf der anderen Seite genug Platz für den Verkehr bleibt vor der Kreuzung.

Hier ist zu sehen, wie das Tramtrassee an den Strassenrand wechselt. Von der Tramrampe bis hierher fährt das Tram im Mischverkehr auf der Freiburgstrasse stadteinwärts. Stadtauswärts verfügt das Tram quasi über ein Eigentrasse, bloss die in die Industriezone Waldeck abzweigenden Fahrzeuge benutzen die Tramspur mit.

Die Lage des Tramtrassees in der Freiburgstrasse ist hier gut sichtbar. Die Autos, die Richtung Niederwangen fahren, werden ab der Haltestelle Ausserholligen nicht mehr durch das Tram behindert.

Hier ist der kürzlich mit Gleisen ausgestattete Abschnitt fast in seiner ganzen Länge zu sehen. Es ist ein wenig erstaunlich, dass dieses kurze Streckenstück nicht schon 2008 oder 2009 gebaut wurde, als die anschliessenden Abschnitte erstellt wurden.

Der Abschluss des Bauabschnitts bildet die Kurve zur Tramrampe. Hier fährt das Tram übrigens auf das Gebiet des Stadtteils 6, dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bümpliz. Dieser Gemeinde wurde anlässlich der Eingemeindung 1919 eine Tramlinie in Aussicht gestellt. Die Tramlinie wird nun 91 Jahre später eröffnet.

Gleisbauarbeiten Bethlehem Kirche

22. Mai 2010

Entlang der Murtenstrasse ist das Tramtrasse im gleichen Zustand wie zuvor entlang der Waldmannstrasse. Die Strasse nebenan ist seit dem letzten Besuch weiter fortgeschritten. Künftig fahren hier wieder nur Fahrräder und der 27er Bus entlang der Tramlinie.

Der Übergang vom Rasengleis auf den geteerten Abschnitt bei der Haltestelle Bethlehem Kirche ist abgesperrt, dahinter sind die Arbeiten im Strassenraum mittlerweile aber fast vollendet.

Die Haltestelle Bethlehem Kirche stadtauswärts (links im Bild) sieht ziemlich grün aus, hier wird später Erde abgetragen, um eine ausreichend breite betonierte Haltekante zu erhalten. Rechts ist zum jetzigen Zeitpunkt mehr als genug Platz für die Haltestelle stadtauswärts vorhanden.

Nach der Haltestelle wendet sich das Trasse in einer scharfen Rechtskurve in die schmale Bethlehemstrasse, wo im Jahr 2009 gebaut wurde.

Das Gleis des Jahres 2009 ist durch eine Teerschicht verdeckt. Das Überteeren dieser Schiene ermöglichte die Zirkulation des Verkehrs während knapp eines Jahres. Nun ist es aber an der Zeit, den Zielzustand herzustellen.

Gleisbauarbeiten Waldmannstrasse

22. Mai 2010

In Bethlehem sind die Bauarbeiten für das Tram Bern West früher fertig als in Bümpliz, somit wird auf der künftigen Linie 8 früher mit Testfahrten begonnen werden als auf der Linie 7. Entlang der Waldmannstrasse vom Holenacker Richtung Osten ist der Tramtrog Ende Mai durchgehend gebaut.

Nach der katholischen Kirche ist der Gleistrog sogar ausgekleidet, die Paletten verhindern, dass die Verkleidung weggewindet wird. Die Überfahrt im Bildhintergrund ist provisorisch und wird nach dem Verlegen der Gleise durch eine definitve Querung der Tramgleise ersetzt.

Der weitere Abschnitt entlang des Tscharnergut-Quartiers ist weiter fortgeschritten. Die Gleise liegen hier einbetoniert neben der Strasse. Im Gegensatz zu den meisten anderen Abschnitten wird hier auf den Teerbelag verzichtet, stattdessen wird eine Schicht Erde über den Beton verteilt, damit das Tramtrasse ergrünen kann.

Nach der Kurve wendet sich die Strecke Richtung Bethlehem Kirche. Im Hintergrund sind dort die künftigen Fahrleitungsmasten zu erkennen.

Freitag, 21. Mai 2010

Gleisbauarbeiten zwischen Post und Bachmätteli

8. Mai 2010

Das Ende des heutigen Rundgangs bestreitet nicht zum ersten Mal der Abschnitt zwischen Post und Bachmätteli. Die Gleisbauarbeiten sind (endlich) in beiden Richtungen abgeschlossen.

Das fertig betonierte Tramtrasse lässt die etapierte Bauweise nicht mehr erahnen. Obwohl zuerst das linke Gleis verlegt und einbetoniert wurde, ist kein Unterschied erkennbar.

Mit dem fertiggestellten Trottoir samt Randsteinen wird der knappe Raum für den Trambau deutlich. Vermutlich werden weder Velofahrende noch TramfahrerInnen grosse Freude haben, zum Glück bin ich schneller als ein Combino, wenn ich nicht gerade in eine Tramschiene gerate...

Fairerweise darf aber angemerkt werden, dass die Randsteine des Trottoirs an jeder Stelle gefahrloses Befahren für Velos gestatten, man kann also das Tram problemlos überholen lassen.

Ab Mitte Juli wird von hier aus der letzte Bauabschnitt des Tram Bern West in Angriff geworden, der Bauabschnitt Bachmätteli.

Abschluss Intensivbauphase Bethlehem Kirche

8. Mai 2010

Wir setzen die Baustellenbesichtigung weiter fort Richtung Bethlehem Kirche. In der Murtenstrasse sind seit dem letzten Besuch die Tramgleise auf weiter Strecke verlegt und einbetoniert. Die Murtenstrasse (vor Jahren war sie tatsächlich die Hauptstrasse Bern – Murten) wurde in ihrer ursprünglicher Breite schon lange nicht mehr benötigt. Neben einigen Parkplätzen diente sie nur als Veloweg und dem 27er-Bus.

Dieser Platz kann nun teilweise weiterhin für den 27er-Bus verwendet werden, auf der anderen Seite findet das begrünte Tramtrasse Platz, die geteerte Fläche wird also geringer sein als zuvor.

Die einbetonierten Tramschienen erwecken hier den Eindruck einer Betonwüste. Wer aber genauer hinsieht, kann erkennen, dass die Betonschicht nicht bis zur Oberkante der Schienen reicht.

Eigentlich ist das Tramtrasse fertiggestellt, der Raum bis zur Schienenoberkante wird später mit einer Art Erde aufgefüllt, darüber wird eine kleine Wiese wachsen.

Der spätere grün-schwarze Übergang von der Wiese (oder dem Rasen) zum Asphalt wirkt im Moment besonders krass. Das betonierte Rasentrasse ist in diesem Licht sehr hell, während die erste Bitumen-artige Schicht im zu asphaltierenden Bereich trotz des Glänzens sehr dunkel erscheint.

Hier wird der 27er-Bus und allfälliger Zubringerverkehr nämlich aufs Trasse des Trams wechseln müssen, um die Haltestelle Bethlehem Kirche zu passieren. Diese befindet sich ganz am linken Rand des zur Verfügung stehenden Strassenraums.

Die Haltekanten für die Haltestelle sind bereit, das Trasse bei der Haltestelle ebenfalls, einfach die Haltestelleninfrastruktur fehlt noch komplett.

Bei diesem Bild wird auch klar, warum sich die Haltestelle am Rand der Strasse befindet und nicht schön in der Mitte: Gleich nach der Haltestelle führt das Trasse durch diese enge Kurve in die Bethlehemstrasse.