Mittwoch, 17. Februar 2010

Winter in der Waldmannstrasse

2. Februar 2010

Die ersten Fotos des Jahres 2010 entstanden an einem Winterabend im Februar und neigen daher zu Blau- und Weisstönen. Hier beim Holenacker ist neben dem Schnee auch nicht viel neues zu erkennen.

Auch bei der katholischen Kirche sind keine markanten Veränderungen auszumachen, das kalte Wetter fordert seinen Tribut.

Zum letzten Mal präsentiert sich der verschneite Bethlehem-Park ohne Tramlinie, sobald der Schnee verschwunden ist, geht es hier mit dem Trambau los.

Nein, ich will nicht schon wieder den Stillstand beschreiben. Die Arbeiten haben seit dem letzten Besuch nicht vollständig geruht, solange aber die Arbeiten auf der anderen Strassenseite konzentriert sind, ist auf der Seite des Bethlehem-Parks vorwiegend nur die Veränderung des Lagers an Baumaterial zu beobachten.

Am Material, das sich hier stapelt, erkennt auch der Laie, dass in den nächsten Tagen hier noch keine Tramlinie erstellt wird, denn diese sollte ungefähr hier durchführen. Bis die Leitungsarbeiten auf der Waldmannstrasse beendet sind, dient das künftige Trasse als Warenlager.

Samstag, 13. Februar 2010

Fahrleitungen Brunnmatt, Loryplatz und Schlossstrasse

17. Dezember 2009

Nach dem Ausblick auf einen Bauabschnitt des Jahres 2010 werfen wir noch einen Blick zurück auf einen Bauabschnitt des Jahres 2008. In der Brunnmatt wurden die Fahrleitungen montiert, die an die bestehende Strecke vom Bahnhof her anschliesst. Rechts ist eine Schutzstrecke zu sehen, die sich gleich nach der Kreuzung in der Brunnmatt befindet und die Stromversorgung des Tram Bern West von derjenigen der bestehenden Strecke in der Effingerstrasse trennt.

Auch in der Kurve bei der Frauenklinik hängen die Fahrleitungen, wie beim Abschnitt zwischen Holenacker und Brünnen sind nicht nur die zwei Drähte für die Fahrdrähte in beiden Richtungen sondern dazwischen auch noch zwei Drähte als Speiseleitung montiert. Zwischen den Haltestellen Loryplatz und Schlossmatt sind die Fahrleitungen, wie rechts gezeigt ist, anders als normal aufgehängt, vermutlich ermöglicht die „flexible“ Aufhängung eine grössere Fahrgeschwindigkeit.

Die Fahrleitungsaufhängung bei der Haltestelle Schlossmatt erscheint schon konventioneller. In der Schlossstrasse wurden übrigens Fahrleitungsmasten und die Queraufhängungen der Trolleybusfahrleitung wiederverwendet, was am „Nummernschild“ der Aufhängung zu erkennen ist. In den anderen bereits mit Fahrleitung ausgestatteten Abschnitten war dies nicht der Fall, da wurden entweder beidseitig (Raum Unterführung, Brünnen) oder einseitig (Holenacker bis Gäbelbach, mit Auslegern) neue Masten aufgestellt.

Zwischen Schlossmatt und Steigerhubel konnte schon bei der Trolleybusfahrleitung weitgehend auf Masten verzichtet werden, auch die Tramfahrleitung ist an den umliegenden Häusern befestigt. Mit den umliegenden Bäumen scheint die Fahrleitung relativ unscheinbar über der Strasse zu fliegen.

Kurz nach der Haltestelle Steigerhubel endet die Fahrleitung momentan, die wenigen folgenden Meter werden vermutlich später zusammen mit den Bauabschnitten in Ausserholligen des Jahres 2010 mit Fahrleitung ausgestattet.

Mit diesem Bericht ist die Dokumentation des Baujahres 2009 abgeschlossen, die nächsten Bilder werden die Bauarbeiten im Februar 2010 zeigen.

Samstag, 30. Januar 2010

Beginn Intensivbauphase Waldmannstrasse

21. November 2009

Der Bauabschnitt des Jahres 2010 in der Waldmannstrasse war schon einmal Gegenstand eines Berichtes in diesem Blog. Nun hat schon die Intensivbauphase begonnen, deren Beginn hier ebenfalls dokumentiert werden soll.

Seit dem Beginn der Intensivbauphase kann die Waldmannstrasse nur noch stadtauswärts befahren werden, der Verkehr stadteinwärts wird derweil über die Fellerstrasse umgeleitet. Die Arbeiten in der Waldmannstrasse haben auf der dem Tscharnergut zugewandten Seite begonnen, es handelt sich um Leitungsarbeiten.

Auf der anderen Seite der Strasse, im Bethlehem-Park, ist noch viel weniger von den Arbeiten zu sehen. Zuerst sollen die Arbeiten auf der anderen Seite erledigt werden, damit der Verkehr dann dort rollen kann, während die „richtigen“ Arbeiten für den Trambau im Gange sein werden.

Vorderhand ist am Rande des Bethlehem-Parks vorwiegend eine Brache auszumachen, da die Vegetationsschicht bereits abgetragen wurde, aber noch keine weiteren Arbeiten im Gange sind.

„Verkehrsfläche mitten in der Baustelle“ wäre eine passende Bezeichnung für die Bushaltestelle Tscharnergut. Links wurde die Strasse aufgerissen, um später mit Leitungsbauarbeiten beginnen zu können, rechts ist die angesprochene Brache zu sehen.

Neben der katholischen Kirche wurde im Bereich des künftigen Tramtrasses bereits Erde abgetragen und das Terrain planiert. Falls nicht noch Leitungsarbeiten notwendig sind, könnte hier eigentlich schon bald mit dem Errichten eines Gleistroges für die Tramlinie begonnen werden.

Das letzte Bild entstand kurz vor der Haltestelle Holenacker, wo die Strasse bloss noch ein schmaler Streifen in der Mitte der Baustelle ist. Ein 27er-Bus fährt wegen des Einbahnverkehrs in der Waldmannstrasse ausnahmsweise hier durch. Auf der im Vordergrund sichtbaren Fläche werden bald Leitungsarbeiten begonnen.

Kurz vor der Eröffnung der neuen Bethlehembrücke

21. November 2009

Die lange Umleitungsphase des privaten und öffentlichen Verkehrs wegen der Sperrung der Bethlehembrücke zwecks Neubau neigt sich dem Ende entgegen. Gleich zu Beginn des Sperrabschnittes ist alles bereit für die Neu- beziehungsweise Wiedereröffnung.

Die ganze Bethlehemstrasse auf Stöckacker-Boden ist nun fertig gebaut, einzig die Fahrleitungen fehlen noch, der Rest scheint von aussen betrachtet vollendet zu sein.

Unten an der Rampe zur Bethlehembrücke versperren zwar Baumaschinen die Auffahrt, die Rampe wäre aber ebenso bereit wie der vorherige Strassenabschnitt.

Auf der Rampe selbst sind die Fortschritte gegenüber dem letzten Besuch klar erkennbar in Form der Strassenmarkierungen. Aber auch die Arbeiten an den Trottoirs sind mit Ausnahme der seitlichen Absperrungen beendet.

Eine Fuge kennzeichnet den Übergang von der Rampe auf die Brücke, dort wo Gleise liegen, fehlt die Fuge allerdings. Die Vermutung meinerseits ist, dass der Tramtrog sich in Längsrichtung sowohl gegenüber Brücke wie auch gegenüber der Rampen bewegen kann. Dadurch würde eine Pufferstrecke zwischen Rampe und Brücke hinfällig. Das sind alles nur Vermutungen, sicher bin ich nicht!

Auch die Bethlehem-seitige Rampe ist fertiggestellt. Am Fuss der Rampe wechseln die Tramgleise von der Strassenmitte an die Strassenränder wegen der Haltestelle Bethlehem Säge.

Zum ersten Mal ist an dieser Stelle die definitive Ausgestaltung der Haltestelle Bethlehem Säge zu erkennen. Stadteinwärts kann der Individualverkehr geregelt durch eine noch aufzustellende Lichtsignalanlage ein haltendes Tram überholen, stadtauswärts ist nur eine Fahrspur vorhanden.

Bereits beim letzten Besuch war der Kreisel auf der Kreuzung Bethlehemstrasse/Bümplizstrasse ein Thema im Bericht. Nun ist er fertig und frisch gestrichen! Wie üblich in Kreiseln fährt das Tram mitten durch den Kreisel, damit Autos dies nicht nachahmen, wurden Absperrpflöcke aufgestellt.

Durch den Kreisel sieht die Kreuzung im Vergleich zu früher weniger nach einer breiten Strassenschlucht aus, hier ist eindeutig eine Verbesserung erzielt worden. Einzig den Pflöcken im Zebra-Look hätte ich das elegantere und robustere Modell in uni-silbergrau vorgezogen, das auf dem Loryplatz-Kreisel seinen Dienst tut...

Der neue Fussgängerstreifen ist auch frisch gestrichen, darum ist dieser durch das Absperrband vor dem Betreten gesichert. Damit auch Trams den Kreisel sicher befahren können, werden später noch Lichtsignale für diesen Zweck aufgestellt.

Freitag, 29. Januar 2010

Vorbereitungsarbeiten Bethlehem Kirche und Waldmannstrasse

1. November 2009

Zugegebenermassen ein klein wenig verfrüht scheint eine Dokumentation der Bauabschnitte für das nächste Jahr am ersten November zu sein. Dank meiner chronischen Publikationsverspätung schmilzt dieser Vorsprung aber wie Schnee an der Julisonne. Neben dem Zeitmanagement des Verfassers gibt es aber noch einen weiteren Grund, die Waldmannstrasse im November zu dokumentieren. Die Intensivbauphase mit Teilsperre der Waldmannstrasse beginnt nämlich bereits am 2. November 2009

Die Tramlinie in der Waldmannstrasse verläuft innerhalb des ehemaligen Bethlehem Parks auf Eigentrasse. Der Park soll nach den Arbeiten übrigens wiederhergestellt werden.

Vor Beginn der Intensivbauphase sind vorwiegend abgetragene Grünflächen und aufgeschüttete Haufen zu bewundern. Die Arbeiten, welche eine Teilsperre (Einbahnverkehr) bedingen, sind überwiegend Leitungsbauarbeiten auf der Strassenseite, die am weitesten vom Tramtrasse entfernt ist.

An der engsten Stelle der Waldmannstrasse glaubt man ausserhalb der Strassenfläche schon eine Ebene zu erkennen, worauf der Tramtrog errichtet werden könnte.

Der Blick Richtung Holenacker zeigt rechts der Strasse die aufgerissene Fläche. Im Hintergrund ist schwach ein Bus an der Haltestelle Holenacker erkennbar. Dort endet der im Jahr 2008 gebaute Abschnitt kurz nach der Kreuzung.

Am Ende des erwähnten Abschnittes stehend ergibt sich eine neue Perspektive auf den Bauabschnitt für das Jahr 2010. Einiges muss noch geschehen, bevor Gleise verlegt werden können, das wird aus diesem Blickwinkel klar.

Intensivbauphase Kreuzung Bethlehem Säge und Fertigstellungsarbeiten Bethlehemstrasse

1. November 2009

Am intensivsten gebaut wird zurzeit bei der Bethlehem Säge, wo jetzt die Bauarbeiten der Kreuzung der Bethlehemstrasse mit der Bümplizstrasse auf Hochtouren laufen. Hier links ist die Aussicht von der Rampe der neuen Bethlehembrücke auf diesen Bauabschnitt f0t0grafisch dokumentiert.

Etwas hinter einer Schuttmulde versteckt entsteht die Haltestelle Bethlehem Säge stadteinwärts. Schön zu sehen ist, dass der Gleistrog auf der Seite der Haltekante breiter ist als normal. Im momentanen Zustand fallen zudem die unterschiedlichen Niveaus der betonierten Flächen auf, ausserhalb der Gleise hin zur Haltekante ist der Beton weniger hoch als zwischen den Schienen.

Von der Seite lässt sich die Länge der künftigen Haltestelle besser erahnen. Die Bushaltestelle befand sich früher in der Bümplizstrasse, da aber das Tram nicht in die Bümplizstrasse einbiegt, sondern geradeaus weiter Richtung Bethlehem Kirche fährt, musste die Haltestelle verschoben werden und kommt nun in die Bethelehemstrasse in der Nähe der Brückenrampe zu liegen.

Näher an der Kreuzung liegt das Ende der Haltestelle, die Kreuzung wird übrigens mit einem Kreisel ausgestattet, der die frühere Ampel ersetzt.

Die Kreuzung selbst besteht momentan fast ausschliesslich aus dem abgedeckten Tramtrog, die Schienen sind also versteckt. Neben dem Verlauf der Tramgleise fällt das unebene Terrain auf. Das eigenartige Terrain könnte durch die Tatsache bedingt sein, dass das Kreiselinnere später vollständig betoniert wird. Der abgedeckte Gleisbereich dient wohl dem Zweck, den Beton auf der Höhe der Gleiskante glatt und gleichmässig trocknen zu lassen.

Auch von der anderen Seite der Kreuzung ist zu sehen, wie sich die Bauart des Gleistroges in der Mitte der Kreuzung von der üblichen unterscheidet.

In der Bethlehemstrasse zwischen Säge und Kirche sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, wenn man von Markierungsarbeiten und der Fahrleitungsmontage absieht.