Montag, 12. April 2010

Gleisbauarbeiten Bottigenstrasse

28. März 2010

Die Bottigenstrasse habe ich in der letzten Zeit zu Unrecht vernachlässigt. Hier sind die Arbeiten nämlich viel schneller fortgeschritten als in der Bernstrasse. Links ist der Ort zu sehen, wo die Gleise an den Bauabschnitt im Bachmätteli angeschlossen werden.

Der Abschnitt beim Bachmätteli wird der letzte Lückenschluss für das Tram Bern West sein und diesen Abschnitt hier mit demjenigen in der Bernstrasse verbinden, der bis dahin direkten Anschluss an das ganze städtische Tramnetz haben wird.

Wenden wir uns nun aber wieder der Bottigenstrasse zu: In der Kurve zeigt sich das übliche Bild, im ausgekleideten Gleistrog liegen Gleisunterlagssteine, auf denen wiederum die Gleise verlegt wurden.

Die Gleise wurden erst grob verlegt und ausgerichtet. Dies ist daran zu erkennen, dass viele Verbindungsstreben noch herumliegen. Der Übergang zwischen den Gleisstücken ist dementsprechend auch nicht ausgerichtet.

Die Gleise wurden vor allem mal angeliefert und auf die Steine gelegt. Von einer Seite her muss das Gleis präzis befestigt werden. So wird diese „Schanze“ hier dann wieder verschwinden.

Das nächste Bild erlaubt den Ausblick auf die neue Haltestelle Statthalterstrasse. Hier trennen sich die beiden Gleise auf, der Zwischenraum in der Mitte kann in einer Richtung (stadteinwärts) für das Überholen des stehenden Trams genutzt werden.

Von der anderen Seite ist die Haltestelle mit der künftigen Haltekante noch besser zu sehen. Die grob ausgerichteten Gleise haben einen grossen Abstand vom seitlichen Ende des Troges. Hier wird eine steinerne Haltekante verlegt werden.

Das momentane Gleisende bei der Haltestelle Statthalterstrasse liegt kurz vor der Kreuzung mit der Heimstrasse und dem Beginn der Steigung zur Endhaltestelle Bümpliz.

Bau des Gleistroges in der Bernstrasse

27. März 2010

Die Konstruktionsart des Gleistroges ist momentan in der Bernstrasse zu erkennen. Zuerst wird eine Vertiefung grosszügig ausgehoben und planiert. Auf diesem Terrain kann mit Metallstangen ein grobes Profil festgelegt und ausgerichtet werden.

So vorbereitet können L-förmige Betonelemente auf beiden Seiten verlegt werden (die Elemente liegen im „Mittelstreifen“ zum Einbau bereit). Zu einem späteren Zeitpunkt kann auf der Aussenseite geschalt werden und der Raum zwischen Schalung und Betonelement mit Flüssigbeton ausgefüllt werden.

Während bei den letzten beiden Bildern die Profile für den Gleistrog im Bereich der künftigen Haltestelle Post zu bewundern waren, ist hier das Profil für den Tramtrog auf „freier Strecke“ zu sehen. Deutlich wird der hier grössere Abstand vom Strassenrand und die geringere Breite des Troges.

Nein, hier fehlen keine Profile, das Tram wird hier bloss in der Mitte der Strasse fahren, so können beide Gleise in den selben Gleistrog verlegt werden.

Beim Anschluss an die bestehenden Gleise ist ein Kieshaufen im Weg. Die letzten Dezimeter der verlegten Gleise hängen in der Luft, damit die später zu verlegenden Schienen angeschweisst werden können.

Sobald die Gleise bis wenige Zentimeter unter die Schienenoberkante einbetoniert sind, kann das Gleistrasse als Lagerraum verwendet wenden. Der Asphalt wird nur etwa zwei Zentimeter dick auf dem Beton aufgetragen.

Um die Zufahrt zu einer Autogarage zu gewährleisten, wurde eine provisorische Querung der Gleise eingerichtet. Dabei wurden wie vor zwei Jahren beim Holenacker die Gleise „überteert“.

Bei der Haltestelle Höhe sind die ersten Vorbereitungen für das Montieren von Randsteinen, Fussgängerinseln und Haltekanten zu erkennen. Danach folgt der Einbau des Strassenbelages.

Bau Gleistrog zwischen Bachmätteli und Post

27. März 2010

In den letzten beiden Wochen hat sich die Situation in der Bernstrassse zwischen Bachmätteli und Post verändert: Der Gleistrog, der zuvor nur ausgehoben war, wurde gebaut und ausgekleidet.

Gut zu sehen ist der Unterschied zwischen den beiden seitlichen Begrenzungen: links mit einem einbetonierten L-förmigen Betonprofil, rechts bloss eine Holzlatte, die mit Beton befestigt ist. Zu einem späteren Zeitpunkt wird auf der rechten Seite der Gleistrog direkt in denjenigen des stadteinwärts führenden Gleises fortgesetzt.

Dieses Bild legt die Vermutung nahe, dass die rechtsseitige Beton-Begrenzung des Gleistroges aus Platzgründen nach dem Einbau der Schienen wieder entfernt werden muss, bevor der Gleistrog auf die andere Seite fortgesetzt werden kann.

Der Gleistrog wird an der Unterseite mit einer Art Folie ausgekleidet. Auf diese Folie werden später Gleisunterlagssteine verlegt, wo die Schienen aufliegen werden. Die Folie dient dem Schutz der darunterliegenden Schalldämm-Materialien.

Entlang der Holzlatte auf der Seite wurde keine Schalldämmung eingebaut, diese wird unterhalb dieser Begrenzung weitergeführt. So entsteht ein mehr oder weniger durchgehender Gleistrog trotz der etappierten Bauweise.

Im Bereich der bisherigen Haltestelle Post endet der Gleistrog und die Baustelle für den Moment. Nach dem Gleiseinbau folgt das andere Gleis. Sobald auch hier die Arbeiten beendet sein werden, folgt ab Mitte Mai schliesslich der anschliessende Bauabschnitt mit der Einmündung der Brünnenstrasse.

Gleisbauarbeiten Ausserholligen

16. März 2010

Nach fünf Berichten zur Bernstrasse ist wieder mal etwas Abwechslung gefällig, schliesslich gibt es auch in Ausserholligen Gleise zu sehen... Der östliche Abschnitt in Ausserholligen der bislang noch als Lückenschluss zwischen Schlossstrasse und Unterführung fehlenden Strecke führt in einer Brücke über die GBS-Bahnlinie.

Die Arbeiten an der Brücke sind mittlerweile grösstenteils abgeschlossen, daher konnten die Gleise verlegt werden. Sie liegen nicht bloss auf, der untere Teil wurde bereits einbetoniert. Daher fehlen übrigens die bei der Haltestelle Höhe noch zu sehenden Distanzhalter-Stangen vom Gleis zum Rand des Gleistroges.

Auch auf der anderen Seite der Brücke sind die Gleise verlegt und im unteren Teil einbetoniert. Der „Oberbau“ (Randsteine, Fussgängerinseln, etc.) kann verlegt werden.

Durch das Zelt bleibt der Ausblick auf die Brücke selbst natürlich verwehrt, es ist aber (trotz fehlendem „Bildbeweis“) einfach einzusehen, dass auch dort Gleise liegen...

Gleisbauarbeiten Höhe

16. März 2010

Nur drei Tage nach dem letzten Bericht liegen schon Schienen in der Höhe! Im letzten Bericht war ja der fertiggestellte Gleistrog zu sehen, nun sind die Schienen auf den Gleisunterlagssteinen im Tramtrog.

Die Schienen scheinen weitgehend ausgerichtet zu sein. Als nächster wichtiger Schritt steht nach dem präzisen Ausrichten das Verschweissen an. Dann werden die Gleise einbetoniert, das heisst, der Tramtrog wird mit Beton gefüllt, so dass die Schienen fix in diesen eingebettet sind.

Im Bereich der Haltekante ist die Art der Ausrichtung der Gleise zu erkennen. Diese müssen vor dem Verschweissen und Betonieren stabil befestigt sein, mit den schwarzen Stangen kann die Distanz zum Rand des Gleistroges genau kontrolliert werden.

Hier wird die Haltestelle Höhe also entstehen, darum ist hier das Gleis auch verhältnismässig weit vom seitlichen Ende des Gleistroges entfernt. In einer späteren Phase wird hier innerhalb des Troges die Haltekante (aus Stein) verlegt, der Übergang vom Trog zur Umgebung wird einige Zentimeter ausserhalb des Steins zu liegen kommen.

Zum Abschluss ist hier der Anschluss an das andere im Jahr 2008 verlegt Gleis abgebildet, auch dieser Übergang muss verschweisst werden.

Bau des Gleistroges in der Höhe

13. März 2010

In der Bernstrasse auf der Höhe der ehemaligen Bushaltestelle Höhe ist als Höhepunkt der heutigen Fototour ein Gleistrog zu bewundern (womit bewiesen wäre, dass des Verfassers dichterische Fähigkeiten nicht mehr ganz auf der Höhe sind...)

Obwohl zwischen Post und Höhe in der Breite genügend Platz vorhanden wäre, wird hier kein Eigentrasse fürs Tram angelegt, die Kürze des Abschnitts würde keine Beschleunigung mit sich bringen. Hier im Hintergrund ist eine Verengung der Strasse zu sehen ...

... wo sich die beiden Gleise anfangs Kurve trennen ...

... um dann zum Strassenrand zu schwenken, wo sich die Haltestelle Höhe befindet. Diese liegt etwa an der engsten Stelle der Bernstrasse zwischen Unterführung und Post (und auch teilweise in früheren Privatgärten). Die Verschiebung der Haltestelle hierhin macht aber durchaus Sinn, weil die nur wenig entfernte Haltestelle Post aus Platzgründen ebenfalls stadteinwärts verschoben wurde.

Von der anderen Seite ist die ganze künftige Haltestelle Höhe zu sehen. Der Raum zwischen den Gleisen wird es stadtauswärts fahrenden Automobillenkenden ermöglichen, das Tram zu überholen.

Im letzten Bild ist der Anschluss an den Bauabschnitt des Jahres 2008 erkennbar, der nur wenige Dezimeter neben der befahrenen Strasse liegt, obwohl hier vor zwei Jahren problemlos noch ein paar Meter Schienen hätten verlegt werden können, da die Strasse ohnehin wegen den Bauarbeiten gesperrt war. Von der Verkehrsumleitung damals her gesehen, hätte man gleich bis zur Post weiterbauen können...

Intensivbauphase zwischen Post und Bachmätteli

13. März 2010

Im Vergleich zu anderen Bauabschnitten kommen die Bauarbeiten (wie hier auch schon festgestellt) zwischen Post und Bachmätteli eher langsam voran. Dies liegt unter anderem an der verhältnismässig schmalen Strasse, so dass die Arbeiten etappiert vorgenommen werden müssen.

Nun wurde einseitig der Gleistrog ausgehoben, derjenige für das stadtauswärts führende Gleis ist im gesamten Abschnitt bereit für die Betonplatten und Schalungshölzer.

Wegen den Platzverhältnissen und dem erst einseitigen Aushub für den Gleistrog ist davon auszugehen, dass auch die Gleisbauarbeiten erst einseitig erfolgen. Über das fertig einbetonierte Gleis würde dann der Zugang für den Bau des stadteinwärts führenden Gleises gewährleistet.

Kurz vor dem ehemaligen Kreisel bei der Post endet die ausgehobene Vertiefung für den Gleistrog. Die Bauarbeiten bei der Kreuzung erfolgen übrigens erst zu einem späteren Zeitpunkt, jetzt wird die Kreuzung noch vom Verkehr stadtauswärts befahren, der hier von einer südseitigen zu einer nordseitigen Umfahrung der Baustelle wechselt.

Samstag, 13. März 2010

Intensivbauphase Bernstrasse zwischen Post und Bachmätteli

3. März 2010

Jetzt ist es aber langsam an den Zeit den Rundgang zu beenden! Zum Schluss steht noch der Abschnitt zwischen Post und Bachmätteli auf dem Programm, hier am Standort der alten Haltestelle Post beim Bienzgut.

Die Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf das andere Ende des Abschnittes, deshalb sind hier beim Bienzgut vorwiegend Baumaterialien und -maschinen abgestellt.

Weiter Richtung Bachmätteli ist die Strasse zwar bereits aufgerissen, Profile für einen Gleistrog sind aber noch keine auszumachen. Der Unterschied zum Abschnitt zwischen Post und Höhe ist frappant, wo diese nach zweieinhalb Bautagen schon stehen, hier überwiegen nach mehr als zwei Bauwochen immer noch kleinere Arbeiten am Rande.

Neben dem Polizeiposten endet dieser Bauabschnitt kurz vor dem Bachmätteli. Das Bachmätteli bildet den krönenden Abschluss der Bauarbeiten fürs Tram Bern West und wurde bereits im ersten Beitrag dieser Tour am 3. März gezeigt.